Nationalpark I

Naturschutz im Einklang mit den Menschen

Die Rureifel und das Hohe Venn zu Fuß, per Rad und Kanu

Südöstlich von Aachen liegt das größte zusammenhängende Waldgebiet Nordrhein-Westfalens, der Nationalpark Eifel. Die steilen, Schluchttäler der Flüsse und Bäche und eine Vielzahl von Stauseen geben der Landschaft einen einzigartigen Charakter.
Ein besonders schöner Teil der Nordeifel ist die von wilden Buntsandsteinfelsen geprägte Rureifel, die sich entlang des Flusses Rur hinaufzieht bis zur mittelalterlichen Stadt Monschau und der ruhigen, sensiblen Hochmoorlandschaft des Hohen Venn in Belgien.

Erst seit 2004 gibt es den Nationalpark Eifel. Sein Kerngebiet sind die Buchenwälder des Kermeter, der von den Stauseen der Olef, Urft, Kall und Rur umgeben ist. Seit 2006 ist auch das zum Nationalpark gehörende Offenland zugänglich, das früher ein Truppenübungsplatz war. Zugänglich geworden ist dort auch die ehemalige NS- „Ordensburg“ Vogelsang. An diesem Ort sollten Menschen zu nationalsozialistischen Führern dressiert werden. Heute ist Vogelsang ein Lernort für Demokratie und Menschenrechte.
An den Bächen und Flüssen leben inzwischen über 200 Biberfamilien. Sie bilden NRWs größtes Bibervorkommen und breiten sich hier weiterhin aus. In knapp zwei Jahren wurde das „Projekt Nationalpark Eifel“ politisch umgesetzt. Ermöglicht wurde dies durch Naturschutzgesetze, die lohnen, hinterfragt zu werden, aber auch durch die Zusammenarbeit aller beteiligten gesellschaftlichen Gruppen in der Region: Politik, Wirtschaft und Tourismus haben sich gemeinsam das Ziel gesetzt, die Naturräume zu bewahren und gleichzeitig die Region wirtschaftlich zu stärken.

 

Unterkunft: Die Reisegruppe übernachtet
in der Pension Diefenbach in Heimbach-Hasenfeld.

 

 

Träger und Anmeldung: Lohmarer Institut für Weiterbildung e.V.

Hier können Sie sich das Programm der Veranstaltung als pdf-Datei  herunterladen.

Hier werden Sie  weitergeleitet auf die entsprechende  Seite im Internet, zum Beispiel für weitere Fragen zu Preisen und  Buchung.

 

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