Nationalpark II

Natur zwischen Schutz und Nutzung

Die Rureifel, der Nationalpark und der Braunkohletagebau per Rad und Kanu

Fünf Tage lang Natur, die vor dem Menschen geschützt wird und daneben Landschaft, die der Mensch nutzt und umbaut. Die damit verbundenen Zusammenhänge kennen zu lernen und „ökologisch denken“ zu üben, ist die Absicht dieses Bildungsurlaubs.
Der Nationalpark Eifel wurde 2004 in das bevölkerungsreichste Bundesland „hineinverordnet“. So etwas geht natürlich nur gemeinsam mit den alteingesessenen Nachbarn und unter Berücksichtigung der bestehenden Nutzungen. Das neue Nationalpark-Zentrum Eifel  befindet sich in der ehemaligen NS-„Ordensburg“ Vogelsang. Es glänzt mit einem hochmodernen Ausstellungskonzept. Auf Radwegen geht es dorthin, quer durch den Nationalpark und vorbei an den großen Seen. Die alte Seenlandschaft ist künstlich, Staudämme und Mauern überall. Erst ab Heimbach ist die Rur wieder ein Fluss und hat sich ab hier durch den Buntsandstein gegraben. Mit dem Rad fahren wir durch diese Felslandschaft auf dem Weg zu den großen Löchern der Braunkohletagebaue.

Die Tagebaue sind ein herber Kontrast zum ultimativen Naturschutz, aber nicht weniger faszinierend! Nach dem Abbau der Braunkohle soll hier das „Indeland“ erschaffen werden: Noch eine Seenlandschaft, abgestimmt auf die Bedürfnisse seiner zukünftigen Bewohner. Der Indemann, das Wahrzeichen der neuen Welt, steht schon.
Wir schließen die Woche mit einer kurzen Wanderung durch das Naturschutzgebiet der Buntsandsteinfelsen auf der Suche nach dem Ameisenlöwen.

Unterkunft: Die Reisegruppe übernachtet in der Pension Dabrunz in Heimbach-Hasenfeld.

 

 

Träger und Anmeldung: Lohmarer Institut für Weiterbildung e.V.

Hier können Sie sich das Programm der Veranstaltung als pdf-Datei  herunterladen.

Hier werden Sie  weitergeleitet auf die entsprechende  Seite im Internet, zum Beispiel für weitere Fragen zu Preisen und  Buchung.

 

 

 

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