Langerwehe

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Im Schatten des Braunkohletagebaus mit dem Kraftwerk Weisweiler liegt Langerwehe. Die wenigsten Leute wissen wie schön es hier ist, wie vielfältig der Wald, wie abwechslungsreich die Landschaft  ist und wie viel Geschichte hier auf einem Haufen liegt!

 

 

Herrlicher Wald und mittendrin die mittelalterliche Laufenburg, das Kloster Wenau, die Ruine Schwarzenburg, Schloss Merode, das Schönthal mit seinen vielen Mühlen, der Landschaftsgarten Kammerbusch darüber!

Als Töpferort hat Langerwehe selbst natürlich das wichtige Töpfereimuseum, aber auch in den Wäldern lassen sich die Spuren lesen vom Abbau unterschiedlicher Rohstoffe bis hin zur Steinkohle.

Die Wehebachtalsperre mit ihren saubersten Zuflüssen Roter und Weißer Wehebach  speichert Trinkwasser und bietet somit  ein absolut stilles Stück Erde. Denn Trinkwassertalsperren liegen versteckt und der Rummel, den wir von anderen Talsperren her kennen, bleibt der Natur hier erspart. So befindet sich an diesen Bächen auch Nordrhein-Westfalens größtes Bibervorkommen. Das Kerlchen ist hier allgegenwärtig. Wahrscheinlich haben sogar die Tagebauer der Braunkohle ihr ehemaliges Motto “Landschaft in Bewegung” fallengelassen, weil sie gesehen haben, wer hier ein Meister ist.

Die Gegend ist ein wunderbares Bindeglied zwischen dem ultimativ naturgeschützten Nationalpark Eifel und dem Rheinischen Braunkohlerevier mit den Tagebauen und den menschkonzipierten Landschaften wie beispielsweise der Neuen Indeaue.

Naturkundlich, geschichtlich, ethisch und politisch alles hochinteressant!

Die Gegend bei Langerwehe ist also eigentlich ein Geheimtipp für bildungshungrige Ruhesucherinnen!

Und überhaupt beginnt in Jüngersdorf das Hohe Venn - zumindest geologisch!

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